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Patenschaft
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Als Patenschaft wird die freiwillige Übernahme einer FĂŒrsorgepflicht bezeichnet. Eine Patenschaft unterscheidet sich von einer Partnerschaft (z. B. Gemeindepartnerschaft) darin, dass die beiden Teilnehmer nicht gleiche Rechte und Pflichten besitzen, sondern eine einseitige FĂŒrsorgeaufgabe wahrgenommen wird.

Contents

‱ Postpaten
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Rechtliche und sprachliche Patenschaftsformen

Verschiedene Beispiele

Der Begriff leitet sich ursprĂŒnglich vom christlichen Taufpatenamt her, das besonders in frĂŒheren Jahrhunderten eine sehr wichtige soziale Rolle besaß und vielerorts noch heute innehat. Der Begriff Patenschaft hat heute eine sehr vielseitige Bedeutung erlangt. Im kommerziellen Bereich gibt es Patenschaften, bei denen ein Kunde eine VergĂŒtung erhĂ€lt, wenn er einen Bekannten dazu ĂŒberredet, beispielsweise ein Zeitungsabonnement zu bestellen oder einen Telefonvertrag abzuschließen.

Im kulturellen und politischen Bereich gibt es StĂ€dtepartnerschaften und Namenspatenschaften. Im Umweltbereich gibt es finanzielle Patenschaften fĂŒr neu gepflanzte BĂ€ume oder fĂŒr Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. Besonders vielseitig sind die Formen im humanitĂ€ren Bereich. Sie gruppieren sich um zwei verschiedene Konzepte:

1. die internationale Patenschaft, wobei eine oder mehrere Personen aus der ersten Welt eine oder mehrere Personen aus Ă€rmeren LĂ€ndern vornehmlich finanziell unterstĂŒtzen;
2. die örtliche Patenschaft, bei der ein(e) ehrenamtliche(r) Patin oder Pate eine bedĂŒrftige Person aus der weiteren Nachbarschaft regelmĂ€ĂŸig durch einige Stunden Zuwendung unterstĂŒtzt. Im Folgenden werden Beispiele aus den oben genannten Bereichen genannt.

FĂŒr eine Stiftung oder ein Projekt im weitesten Sinne können Menschen oder juristische Personen eine Patenschaft ĂŒbernehmen. Viele Kinderhilfswerke bieten Menschen aus reichen Nationen (GeberlĂ€nder) die Möglichkeit an, Patenschaften fĂŒr Kinder aus armen Regionen (ProgrammlĂ€nder) zu ĂŒbernehmen. Die PatenschaftsbeitrĂ€ge finanzieren dabei Projekte, mit denen die LebensumstĂ€nde der Kinder, deren Familien und der ganzen Gemeinde dauerhaft verbessert werden sollen. Kritiker sehen darin ein „paternalistisches“ VerhĂ€ltnis zwischen Gebern und Nehmern und bevorzugen eine gleichberechtigte Partnerschaft.

Ebenso können Gebietskörperschaften wie Landkreise, StĂ€dte und Gemeinden Patenschaften fĂŒr andere Gebietskörperschaften ĂŒbernehmen. HĂ€ufig handelt es sich dann um GedĂ€chtnispatenschaften. Dies ist in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg hĂ€ufig geschehen, als westdeutsche StĂ€dte, Landkreise und BundeslĂ€nder nach der Vertreibung und folgender Übersiedlung diese fĂŒr Bewohner aus der ehemaligen DDR, dem Sudetenland oder den damaligen deutschen Ostgebieten ĂŒbernommen haben. Manche StĂ€dte und Gemeinden legen hier die Betonung auf Patenschaft fĂŒr die in ihrem neuen Wohnort lebenden Bewohner bzw. deren dortigen Kultureinrichtungen, andere auf eine Patenschaft mit der Herkunftsregion bzw. -gemeinde. Letztere Art der Patenschaft beruhte, zumindest zum Zeitpunkt der PatenschaftserklĂ€rung (Kalter Krieg), praktisch durchweg offiziell auf Einseitigkeit. Es gibt auch Patenschaften von westdeutschen Gemeinden mit Kirchengemeinden der genannten Gebiete. Einzelne PatenschaftserklĂ€rungen wurden spĂ€ter wieder rĂŒckgĂ€ngig gemacht (1989 die Patenschaft des Wetteraukreises in Hessen ĂŒber den Heimatkreis Tepl-Petschau), aus anderen Patenschaften wurden seit Ende des Kalten Krieges (gewöhnliche) StĂ€dtepartnerschaften.

Nach dem verheerenden Seebeben im Indischen Ozean 2004 ĂŒbernahmen einige StĂ€dte ebenfalls Patenschaften fĂŒr Gemeinden in den betroffenen Regionen.

Mehrere deutsche StĂ€dte haben eine Patenschaft ĂŒber eine Kaserne der Bundeswehr oder ein Schiff der Bundesmarine ĂŒbernommen. Ähnlich ist es bei der Deutschen Bahn – Hinweise zum Verfahrensablauf und eine Zusammenstellung stehen in der Liste benannter IC/ICE-Fahrzeuge und bei der Lufthansa.

Tierpatenschaften werden in der Regel von Tierschutzorganisationen oder Zoos vermittelt. Möglich sind Patenschaften fĂŒr ein geschĂŒtztes Wildtier, fĂŒr ein Heimtier oder eine sog. Flugpatenschaft. WĂ€hrend erstere beiden klassischen Patenschaften mit einer Verpflichtung und in der Regel mit einer finanziellen Zuwendung (z. B. fĂŒr Tierarzt, Futter, Medikamente) verbunden sind, stellt die Flugpatenschaft lediglich eine kostengĂŒnstige Beförderungsmöglichkeit fĂŒr ein Tier dar. Die TĂ€tigkeit als Pflegestelle beinhaltet die ehrenamtliche Betreuung eines Tieres aus dem Tierschutz in der eigenen Wohnung.

Mit dem Übernehmen von Baumpatenschaften kann das Pflanzen und die Pflege von BĂ€umen bzw. der Schutz von existierenden BĂ€umen finanziell unterstĂŒtzt werden (vgl. hier). Dabei gibt es verschiedene Konzepte, die von einer einmaligen Zahlung ĂŒber einen monatlichen Beitrag bis hin zu einer Investition reichen. Anbieter dieser Baumpatenschaften sind beispielsweise Bauminvest, Forest Finance, Plantaciones Edelman, Nahow und Global Nature Fund. Durch das Konzept der Baumpatenschaft soll speziell im Regenwald ein Mittel entstehen, um den durch den hohen Ressourcenverbrauch in Industrienationen mitverursachten Schwund von Flora und Fauna nach dem Verursacherprinzip zu mindern.

Unter Patenschaften neuerer Art treten Ausbildungspatenschaften oder allgemeiner Patenschaften zur Berufsorientierung hervor. In einem Modellversuch des Landes Niedersachsen (an der BBS am Pottgraben in OsnabrĂŒck) werden SchĂŒler und SchĂŒlerinnen allgemeinbildender Schulen in den Abschlussklassen (in den Gymnasien Klasse 10) in den Betriebspraktika von Auszubildenden sowohl im Aufenthalt in der Berufsschule als auch in den Betrieben betreut. Ohne Altersbarriere gewĂ€hren die Betreuungen verbesserte Informationschancen auf die direkten Interessen der SchĂŒler gerichtet. Den Paten steht gleichzeitig eine Chance offen, die Kenntnisse zu vertiefen, zu erweitern und den SchĂŒlern in sprachlich zielgerichteter Form die Möglichkeiten des Übergangs von der Schule in die Ausbildung darzustellen.cite-ref-1[1]

Ehrenpatenschaften

Der deutsche BundesprĂ€sident ĂŒbernimmt auf Antrag die Ehrenpatenschaft fĂŒr das siebente Kind einer Familie. Zum Zeitpunkt der Antragsstellung mĂŒssen einschließlich des Patenkindes mindestens sieben lebende Kinder zur Familie zĂ€hlen, die von denselben Eltern, derselben Mutter oder demselben Vater abstammen. Adoptivkinder sind den leiblichen Kindern gleichgestellt. Das Patenkind muss Deutsche(r) im Sinne des Art. 116 Abs. 1 Grundgesetz (GG) sein. Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der BundesprĂ€sident bringt mit der Übernahme der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des deutschen Staates fĂŒr kinderreiche Familien zum Ausdruck.cite-ref-bundespr-sident-info-2-0[2] Seit der GrĂŒndung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wurden etwa 83.400 Ehrenpatenschaften ĂŒbernommen (Stand 2025).cite-ref-3[3]

Ähnliche Gepflogenheiten gab es schon zu Zeiten der preußischen Monarchie, der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus.cite-ref-dorsten-ehrenpatenschaften-4-0[4]

In der DDR ĂŒbernahm ab 1977 der Staatsratsvorsitzende bereits ab dem fĂŒnften Kind eine Ehrenpatenschaft.cite-ref-5[5]

Namenspatenschaften

Es ist im Allgemeinen ĂŒblich, jede mit Eigennamen behafteten Sache nach bereits existierenden Bezeichnungen zu benennen oder aus diesen abzuleiten. Diese bereits existierende Bezeichnung stellt den Namenspaten fĂŒr den neuen Namen dar. Der Hauptanteil der Namenspatenschaften findet sich hierbei im privaten Bereich, beispielsweise bei Kinder-, Haustier- oder Firmennamen. Bei der Assoziation zwischen dem Paten und dem neuen Namen sind meist lediglich Grenzen durch die Phantasie des Namensgebers gesetzt, was eine entsprechende Charakterisierung der typischen Name-Pate-Beziehung, gerade im Privatsektor, erschwert. Vor allem bei öffentlichen Eigennamen, also Bergen, TĂ€lern, Straßen, PlĂ€tzen, Schulen, Sternen, Hoch- bzw. Tiefdruckgebieten, Arten, Planeten usw., spielen Paten in Form geschichtlicher Ereignisse, geographischer Orte, Personen der Zeitgeschichte, bestimmter Benennungsregelwerke bis hin zu speziellen Codes eine große Rolle. Wer oder was fĂŒr einen Namen Pate steht ist meist jedoch nicht an feste Regeln geknĂŒpft und kann in der Regel von den fĂŒr die Namensgebung verantwortlichen Behörden, Ämtern, wissenschaftlichen Institutionen oder sonstigen Einrichtungen recht frei gewĂ€hlt werden. In vielen FĂ€llen ist auch der Entdecker der zu bezeichnenden Entdeckung der zur Namensgebung Berechtigte. Er bzw. es kann dieses Recht jedoch auch abtreten.

Es ist auch möglich, derartige Namenspatenschaften an Privatpersonen zu verĂ€ußern, diesen also gegen Zahlung eines bestimmten Betrages das Namensgebungsrecht fĂŒr einen öffentlichen Eigennamen vollstĂ€ndig oder geknĂŒpft an bestimmte Bedingungen zuzusprechen. Anstatt aufwendiger und teurer Namengebungskommissionen können auf diese Weise sogar Gelder eingenommen werden und in den meisten FĂ€llen werden diese auch fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke verwandt bzw. im Sinne der fĂŒr die Namensvergabe zustĂ€ndigen meist öffentlichen Institution eingesetzt, was oft ebenso der GemeinnĂŒtzigkeit entspricht. Da Namenspatenschaften gerade im Übergangsbereich zwischen öffentlichen und privaten Eigennamen kaum reglementierte Dienstleistungen darstellen, sollte man sich ĂŒber den TrĂ€ger und dessen SeriositĂ€t bzw. die Anerkennung des Rechtes auf Namensgebung durch eine bestimmte Organisation immer vergewissern. Ein bekanntes Beispiel fĂŒr diese Art Patenschaft sind die nach Firmen benannten Sportstadien. Manche naturwissenschaftliche Sammlung ermöglicht auch Privatpersonen, gegen Zahlung einer Spende ein Objekt, z. B. eine Tier- oder Pflanzenart, nach sich zu benennen.

Internationale Spender-Kinderpatenschaften

Verschiedene Non-Profit-Organisationen und Hilfswerke in den IndustrielĂ€ndern werben um Spendengelder, indem sie Patenschaften fĂŒr Kinder im Ausland vermitteln. Die Paten ĂŒberweisen hierbei jĂ€hrlich BetrĂ€ge von ca. 30–400 Euro (zum Teil auch mehr), mit denen ein einzelnes Kind – teilweise auch dessen Familie oder die Dorfgemeinschaft – unterstĂŒtzt wird, Nahrung, Schulbildung, Gesundheitsversorgung etc. erhĂ€lt. Diese Förderung verlĂ€uft im Prinzip ĂŒber mehrere Jahre. In der Regel wird ein (schriftlicher) Kontakt zwischen Pate und Kind hergestellt; ĂŒber die Entwicklung des Kindes wird bei einigen Hilfswerken regelmĂ€ĂŸig informiert. Bei einigen der Organisationen ist auch ein Besuch des Patenkindes vor Ort möglich. Damit erhalten Hilfsprojekte eine persönliche Komponente. Deshalb und wegen der jahrelangen Bindung handelt es sich um eine besonders effektive Form des Spendensammelns.

Das schnelle Wachstum vieler Organisationen fĂŒr Kinderpatenschaften hat auf dem deutschen Spendenmarkt einen VerdrĂ€ngungswettbewerb ausgelöst: Nach Angaben des DZI (Spenden-Almanach 2010/11) stiegen zwischen 2002 und 2009

‱ die Einnahmen von Plan International Deutschland von 37,8 Millionen auf 85 Millionen Euro (plus 125 Prozent)
‱ die Einnahmen von World Vision von 31 Millionen auf 62 Millionen Euro.
‱ Die Kindernothilfe und die Christoffel-Blindenmission verzeichneten Steigerungen von mehr als zehn Prozent. Das DZI veröffentlicht regelmĂ€ĂŸig Untersuchungen zur SeriositĂ€t.cite-ref-6[6]

Hilfswerke, die Kinderpatenschaften ablehnen, verzeichneten Einbußen, zum Beispiel Misereor, Adveniat und Die Sternsingercite-ref-7[7] Zitat: Wichtig ist uns, die Bevorzugung eines einzelnen Kindes zu vermeiden. Die Kinderpatenschaftsprogramme werden in Zusammenarbeit mit Einrichtungen verwirklicht, in denen alle Kinder gefördert werden. Durch die UnterstĂŒtzung der gesamten Einrichtung soll das Kind lernen, in seiner Umwelt – in der Gemeinschaft seiner Freunde, seiner Familie, seines Dorfes – zu leben. Einige traditionelle Hilfswerke werfen Konkurrenten unseriöse Werbung vor: „Dem Paten wird etwas vorgespiegelt, denn das Geld kommt ja nicht direkt zum Kind“ (Helga Kuhn von Unicef). Misereor-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Martin Bröckelmann-Simon kritisierte, durch Patenschaften entstĂŒnden „Inseln der GlĂŒckseligkeit“. Hilfsorganisationen sollten stattdessen die Gemeinschaft stĂ€rken.cite-ref-8[8]

Derzeit gibt es mehrere Organisationen, die eine internationale Kinderpatenschaft anbieten, unter anderem HoffnungstrĂ€ger Stiftungcite-ref-9[9], Plan Internationalcite-ref-10[10], SOS-Kinderdorf e. V., Deutsche Komitee fĂŒr UNICEF e. V. sowie World Vision Deutschland e. V.

Diskussion um internationale Kinderpatenschaften

Kritiker von Einzelkinderpatenschaften meinen, dass solche Programme den betreffenden Kindern langfristig bisweilen mehr schaden als nĂŒtzen und dass es sich allgemein um eine ineffiziente Form von Entwicklungszusammenarbeit handelt.

‱ Das Patenschaftsgeld diene oft nur einem einzelnen Kind. Das dadurch „privilegierte“ Kind könnte unter dem Neid anderer, nicht derart geförderter Kinder und Familien leiden und sozial isoliert werden.
‱ Die Kinder wĂŒrden fĂŒr die Spendensammlung „instrumentalisiert“.
‱ Entgegen dem Eindruck, es werde besonders direkt und unbĂŒrokratisch geholfen, sei der Verwaltungsaufwand – etwa fĂŒr die Aufrechterhaltung des Kontakts zwischen Pate und Kind – bei solchen Programmen besonders hoch.
‱ Über den Verwaltungsaufwand, die Auswahl der begĂŒnstigten Kinder oder die Miteinbeziehung des sozialen Umfeldes werde oft kaum oder nur lĂŒckenhaft informiert.
‱ Es sei ineffizient, wenige einzelne Kinder besonders zu fördern. Die Gesamtsituation des Dorfes, des Landes etc. werde nicht verbessert.

Die Stiftung Warentest hat sich 1985 in einer breit angelegten empirischen Untersuchung zum Thema Kinderpatenschaften mit diesen und anderen Kritikpunkten auseinandergesetzt. Trotz einiger positiver Aspekte hat sie sich im Ergebnis grundsĂ€tzlich kritisch zu dieser Form der Entwicklungshilfe geĂ€ußert. Zusammenfassend gelangte die Stiftung Warentest zu der Feststellung: „Was die Dritte Welt braucht, sind Partner, nicht so sehr Paten!“cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]

Die schweizerische Kontrollstelle fĂŒr Spendenorganisationen ZEWO betrachtet vor allem die Werbung fĂŒr Kinderpatenschaften als ethisch bedenklich und zertifiziert deshalb keine Organisationen mit Einzelkinderpatenschaften.cite-ref-13[13] ZEWO ist allerdings weltweit die einzige Spendenzertifizierungsbehörde mit dieser Haltung; andere sogenannte „watchdog“-Organisationen („BBB Wise Giving Alliance“, „ECFA“, „Charity Navigator“) akzeptieren Kinderpatenschaften ohne Vorbehalte als Spendenform. Auch in Österreich können Patenschaftsorganisationen das Österreichische SpendengĂŒtesiegel beantragen.

Das Deutsche Zentralinstitut fĂŒr soziale Fragen (DZI) schreibt zu Kinderpatenschaften:

„Die Dauerspende, sei es in Form von einer Patenschaft, Partnerschaft oder auch ganz ohne besondere Zweckbindung, hat gegenĂŒber Einzelspenden den Vorteil, dass nicht fĂŒr jeden einzelnen Spendenvorgang gesondert und kostentrĂ€chtig geworben werden muss.“

–

Deutsches Zentralinstitut fĂŒr soziale Fragen

(DZI)

Das DZI weist aber auch darauf hin, dass Patenschaften einen höheren Verwaltungsaufwand erfordern und dass es unterschiedliche Formen von Patenschaften gibt. Das DZI empfiehlt die Form, bei der mit den PatenschaftsbeitrĂ€gen Projekte finanziert werden, „die der ganzen Gemeinschaft, in der das Kind lebt, zukommen“. Laut DZI können Spender „der Werbung der jeweiligen Organisation entnehmen 
, in welcher Form ihre PatenschaftsbeitrĂ€ge Verwendung finden.“cite-ref-dzi-patenschaft-14-1[14]

Die Stiftung Warentest verglich 2004 die Verwaltungskosten unterschiedlicher Organisationen und kam zu dem Ergebnis, dass diese bei einzelnen Organisationen bis zu einem Drittel der Gesamtausgaben ausmachten.cite-ref-15[15]

In einer Untersuchung hat Annette Scheunpflug die Werbung von deutschen Organisationen (CCF Kinderhilfswerk, Plan International Deutschland, der Kindernothilfe, den SOS-Kinderdörfern/Hermann Gmeiner Fonds und von World Vision Deutschlandcite-ref-16[16]) untersucht, die Kinderpatenschaften vermitteln. Darin kommt sie zu dem Ergebnis, „dass die Darstellung von Kinderpatenschaften in der Öffentlichkeitsarbeit die Spannung zwischen der Kommunikation von Pate zum Kind und einer fachlich angemessenen Kommunikation ĂŒber Entwicklungszusammenarbeit ausbalancieren muss. Diese Herausforderung gelingt den untersuchten Organisationen unterschiedlich.“cite-ref-ebda-17-0[17]

Scheunpflug untersuchte vor allem die Werbung der Organisationen und urteilte: „Einige Materialien vermitteln den Eindruck, dass sich die Spender Wunschkinder aussuchen könnten.“ Die Studie stellt aber die LegitimitĂ€t von Kinderpatenschaften nicht grundsĂ€tzlich in Frage. Kritisch anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die Studie von Annette Scheunpflug von „Terre des Hommes“ und der „Deutschen Welthungerhilfe“ finanziert wurde,cite-ref-18[18] also von Mitbewerbern, die selbst keine Kinderpatenschaften vermitteln.

Eine weitere Studie ĂŒber das Patenschaftskonzept verfassten Angelika Hagen und Ernst Gehmacher 2004. In einer breit angelegten Sozialkapitalstudie bei Paten von World Vision Österreich zur „Erforschung von GlĂŒck und Zufriedenheit“ im Rahmen des Programms der OECD „Measuring Social Capital“ (Messung von Sozialkapital) kamen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die meisten Patenschaften durch persönliche GesprĂ€che zustande kommen. In einem Interview betont Gehmacher zudem: „
 an Patenschaften ist – sofern sie so achtsam betrieben werden wie die durchgefĂŒhrte Studie zeigt – nichts Ausbeuterisches, Unethisches; und die UnterstĂŒtzung kommt nachhaltig der gesamten Gemeinschaft zugute“.cite-ref-19[19]

Örtliche Patenschaften

Örtliche Patenschaften (auch als ‚Aktivpatenschaften‘ bekannt) haben sich in Deutschland seit etwa 15 Jahren durch lokale Initiativen verschiedener Art entwickelt. Mehr als 1500 in ĂŒber 1000 großen und kleinen StĂ€dten Deutschlands gibt es zurzeit. In den letzten Jahren lĂ€sst sich ein Boom verzeichnen: Vielerorts grĂŒnden sich neue Patenschaftsprogramme.

Immer erforderlich ist fĂŒr die Realisierung einer Aktivpatenschaft ein VermittlungsbĂŒro, das eine(n) ehrenamtliche(n) Patin/Paten findet und sie/ihn mit einem dazu passenden Patenkind oder auch mit einer ganzen Patenfamilie zusammenbringt. Ein Drittel der örtlichen VermittlungsbĂŒros sind LokalbĂŒros der großen Wohlfahrtsorganisationen wie Caritas, Diakonie, AWO, Deutscher Kinderschutzbund oder sie gehören zu den Netzwerken der Freiwilligenagenturen und SeniorenbĂŒros. Die ĂŒbrigen entstanden durch reine Privatinitiativen oder wurden von lokalen Institutionen (Gemeindeverwaltungen usw.) ins Leben gerufen.

In Deutschland unterstĂŒtzt das Bundesprogramm „Menschen stĂ€rken Menschen“ WohlfahrtsverbĂ€nde, Stiftungen, Migrantenorganisationen und andere zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Stiftung von Patenschaften.cite-ref-20[20]

Weltweit gesehen fanden die ersten Initiativen fĂŒr örtliche Patenschaften vor 100 Jahren in den USA statt. Einige BĂŒrger in den jungen IndustriestĂ€dten der OstkĂŒste nahmen sich der Straßenkinder an, um sie vor KriminalitĂ€t und Ausgrenzung zu bewahren. Inzwischen ist daraus eine bundesweite Organisation mit ĂŒber 400 örtlichen VermittlungsbĂŒros geworden unter dem Namen ‚Big Brothers Big Sisters of America‘ (BBBS). Andere amerikanische Wohlfahrtsorganisationen haben die Idee auch ĂŒbernommen und dabei in ihrer Form und Ausrichtung auf verschiedene Zielgruppen variiert. In Europa hat die 'Patenschaftsbewegung' zuerst im Vereinigten Königreich Fuß gefasst, bevor sie sich in den letzten 20 Jahren auch in etwa 20 anderen europĂ€ischen LĂ€ndern ausbreitete. Big Brothers Big Sisters gibt es seit 2006 auch in Deutschland; seit 2001 wurde ein Patenschaftsprogramm nach dem Vorbild von BBBS unter dem Namen ‚biffy – Big Friends for Youngsters‘ von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung aufgebaut.

Örtliche Kinderpatenschaft

Die örtliche Kinderpatenschaft wird in Deutschland am ehesten verstĂ€ndlich durch das Stichwort „Leihoma“ (oder „Wunsch-Oma“). Ihr mĂ€nnlicher Kollege, der „Leihopa“ („Wunsch-Opa“), wurde wahrscheinlich zuerst erfunden und zwar von den Autoren einer Fernsehserie aus den 1980er Jahren. In Wirklichkeit ist er eine große RaritĂ€t im Vergleich zu den mehreren tausend Leihomas, die es bereits in Deutschland gibt. Im Gegensatz zu den angelsĂ€chsischen LĂ€ndern mangelt es in Deutschland auch an jĂŒngeren Patinnen und Paten.

Manche VermittlungsbĂŒros benutzen statt „Leihoma“ den Ausdruck „Patenoma“. Manche ehrenamtliche Paten stellen sich fĂŒr einige Stunden pro Woche oder Monat völlig unentgeltlich zur VerfĂŒgung, andere erhalten von den Eltern die Fahrtkosten ersetzt und/oder eine AufwandsentschĂ€digung. (In Deutschland unterliegen TĂ€tigkeiten in der Erziehung, die im Rahmen eines Minijobs verrichtet werden, allerdings den Regelungen zum Mindestlohn, da es sich dabei nicht um ein Ehrenamt handelt.cite-ref-21[21]) Es gibt zurzeit in Deutschland ca. 100 VermittlungsbĂŒros fĂŒr örtliche Kinderpatenschaften.

Örtliche Lernpatenschaft

Bei einer Lernpatenschaft unterstĂŒtzt die Patin oder der Pate Kinder regelmĂ€ĂŸig bei der Bildung. Es kann sich dabei um ehrenamtliche Hausaufgaben­hilfe fĂŒr ein einzelnes Kind oder fĂŒr eine kleine Gruppe von Kindern handeln. Die UnterstĂŒtzung kann beispielsweise in einer Kita, Stadtbibliothek oder Grundschule stattfinden. Ähnliche AktivitĂ€ten und Bezeichnungen sind: Lesepaten, Sprachpaten, Bildungspaten, Leselernhelfer, Mentoren, SchĂŒlerpaten, SchĂŒlercoaches.cite-ref-22[22] In KindergĂ€rten geht es bei Bildungspatenschaften auch um Vorlesen, GĂ€rtnern, kĂŒnstlerisches Arbeiten und Musik.cite-ref-landeshauptstadt-stuttgart-23-0[23]

Eine Lern-, Bildung- oder SchĂŒlerpatenschaft unterscheidet sich schon dadurch von der Nachhilfe, dass sie ehrenamtlich ist. Derartige Aktivpatenschaften werden auch als ein Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit betrachtet.cite-ref-landeshauptstadt-stuttgart-23-1[23]

Der Deutsche Kinderschutzbund vermittelt Klassenpaten als UnterstĂŒtzung fĂŒr Schulklassen, die einen hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund haben.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]

Zu den Organisationen, die im Bereich SchĂŒlerpatenschaften tĂ€tig sind, zĂ€hlen u. a. Balu und Du, das Chancenwerk, SchĂŒlerpaten Deutschland und Tausche Bildung fĂŒr Wohnen.

Örtliche Familienpatenschaft

Bei einer Familienpatenschaft kĂŒmmert sich die Patin oder der Pate regelmĂ€ĂŸig um eine junge Familie mit kleinen Kindern. Aus den verschiedenen GrĂŒnden haben es diese Familien besonders schwer, mit dem tĂ€glichen Leben und der Kindererziehung zurechtzukommen, und ihnen soll durch Familienpaten geholfen werden. Die Idee kommt aus England. Dort hat eine private Wohlfahrtsorganisation mit Hilfe der Regierung in den letzten 30 Jahren ĂŒber 300 lokale BĂŒros eingerichtet oder gefunden, die Familienpatenschaften vermitteln. Filialnetze in Norwegen, Ungarn und den Niederlanden bestehen auch schon. In Deutschland ist die Idee in den letzten Jahren von ĂŒber 10 örtlichen Vermittlungsstellen aufgegriffen worden. Auch WohlfahrtsverbĂ€nde wie zum Beispiel die Caritas und der ParitĂ€tische Wohlfahrtsverband vermitteln (ehrenamtliche) Familienpaten. Bei Familienpatenschaften, die im Rahmen der durch das Nationale Zentrum FrĂŒhe Hilfen geförderten FrĂŒhen Hilfen vermittelt werden, werden die ehrenamtlichen Familienpaten durch eine Fachkraft vorbereitet und wĂ€hrend der Patenschaft fortlaufend begleitet.cite-ref-26[26]

In Bayern haben sich der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Bayern e. V., der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes e. V., der Landesverband MĂŒtter und Familienzentren in Bayern e. V. und das Zentrum Aktiver BĂŒrger NĂŒrnberg zum Netzwerk Familienpaten Bayern zusammengetan, um eine niedrigschwellige UnterstĂŒtzung von Familien durch Familienpaten zu ermöglichen.cite-ref-27[27] An zahlreichen Standorten in Deutschland vermittelt außerdem das Sozialunternehmen wellcome ehrenamtliche Helfer zur UnterstĂŒtzung fĂŒr Familien mit Neugeborenen.cite-ref-28[28] In Berlin vermittelt der Verein AMSOC e. V. („Ambulante SozialpĂ€dagogik Charlottenburg“) ehrenamtliche Paten fĂŒr Familien mit psychischen Problemen.cite-ref-29[29]

Örtliche Jobpatenschaft

Jobpatinnen und -paten ermuntern und unterstĂŒtzen Jugendliche in der letzten Hauptschulklasse, den ‚Quali‘ zu schaffen. Anschließend helfen sie den jungen Menschen bei der Suche nach einem Job oder einer Lehrstelle. Öfter tritt der Pate auch erst nach Schulabschluss in Erscheinung.

Das Modell kommt aus Frankreich. Dort gibt es schon seit langem ein öffentlich finanziertes Netzwerk von ca. 600 Beratungs- und InformationsbĂŒros fĂŒr jugendliche Arbeitsuchende. Etwa die HĂ€lfte unter ihnen rekrutiert ehrenamtliche Jobpatinnen und -paten. Laut einer ministeriellen Verlautbarung soll es dort zurzeit ĂŒber 8000 Jobpatinnen und -paten geben. Sie ĂŒbernehmen das Jobpatenkind so lange, bis es einen Job gefunden hat und den Anschein erweckt, dass es ihn auch behalten will und kann.

In Deutschland gibt es zurzeit ca. 90 lokale VermittlungsbĂŒros.

Örtliche Patenschaft fĂŒr Senioren

Patenschaften fĂŒr Senioren, etwa ein ehrenamtliches Engagement mit Besuchen, SpaziergĂ€ngen und anderen kleinen Unternehmungen, Ă€hnlich der Nachbarschaftshilfe, werden beispielsweise durch Vereine, PflegestĂŒtzpunkte oder andere lokale Netze oder auch direkt durch Pflegeheime vermittelt.cite-ref-30[30]cite-ref-31[31]cite-ref-32[32] Eine rein finanzielle Patenschaft fĂŒr bedĂŒrftige Senioren vermittelt hingegen zum Beispiel der Verein Lichtblick Seniorenhilfe. Der Begriff „Seniorenpatenschaft“ ist hingegen doppeldeutig, da auch ein Einsatz von Senioren oder Gruppen von Senioren fĂŒr andere Menschen so genannt wird.

Digitalpaten begleiten und unterstĂŒtzen MitbĂŒrger, vor allem Ă€ltere Menschen, beim Einsatz digitaler Medien.

Postpaten

Postpaten unterstĂŒtzen Menschen, die ihre Briefe und Postsendungen alleine nicht bewĂ€ltigen können. Sie helfen ihnen zu Hause beim Öffnen, Vorlesen, Sortieren, Ablegen und Erledigen der Post. Gegebenenfalls gehen sie ihnen bei der Zusammenstellung von Unterlagen fĂŒr AntrĂ€ge zur Hand und begleiten sie zu Behörden. Sie haben – im Gegensatz zu ehrenamtlichen oder beruflichen Betreuern – keine Vertretungsmacht. Postpaten werden beispielsweise durch Postpatenprojekte verschiedener WohlfahrtsverbĂ€nde und deren Beratungsstellen vermittelt.

Weitere Patenschaften

Das BMFSFJ fördert – aufbauend auf Erfahrungen mit Patenschaften fĂŒr FlĂŒchtlinge, fĂŒr Menschen mit Migrationshintergrund und fĂŒr junge Menschen im Übergang von der Schule in die Ausbildung oder den Beruf – seit 2018 mit dem Bundesprogramm „Menschen stĂ€rken Menschen“ Patenschaften fĂŒr FlĂŒchtlinge sowie allgemeiner fĂŒr Menschen in benachteiligenden Lebenssituationen.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34] Der Koalitionsvertrag fĂŒr die 20. Legislaturperiode sieht eine FortfĂŒhrung dieses Bundesprogramms vor.cite-ref-35[35]

Literatur

‱ Zu internationalen Kinderpatenschaften

‱ Verschiedene Modelle von Kinderpatenschaften. In: Fundraising-Akademie: Fundraising: Handbuch fĂŒr Grundlagen, Strategien und Methoden. Gabler Verlag, 2008, ISBN 3-8349-0820-7, ISBN 978-3-8349-0820-9, S. 339 ff.

‱ Zu Ausbildungspatenschaften

‱ Lothar Beinke: Das Patenschafts-Projekt. In: Wirtschaft und Erziehung, Heft 7–8/2009, S. 231–235.
‱ Lothar Beinke, Cornelia Frerichs, Michael Szewczyk: Von der Handelsschule zum IT-Kompetenz-Zentrum. Peter Lang, Frankfurt/Main u. a. 2007.

Weblinks

‱ Literatur von und ĂŒber Patenschaft im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Lothar Beinke: Das Patenschafts-Projekt, in: Wirtschaft und Berufserziehung, (2009), Seite 231–235
cite-note-bundespr-sident-info-22. ↑ www.bundespraesident.de: Der BundesprĂ€sident / JubilĂ€en und Ehrenpatenschaften. In: bundespraesident.de. 2016, abgerufen am 3. April 2016.
cite-note-33. ↑ JubilĂ€en und Ehrenpatenschaften. In: bundespraesident.de. 2025, abgerufen am 8. Juli 2025.
cite-note-dorsten-ehrenpatenschaften-44. ↑ Wolf Stegemann (Hrsg.): Ehrenpatenschaften | Dorsten-Lexikon.de. In: dorsten-lexikon.de. 2016, abgerufen am 3. April 2016.
cite-note-55. ↑ Christoph Lorke: "Soziale Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit": Kinderreiche Familien in der DDR. In: Deutschland Archiv. 11. Mai 2015, abgerufen am 8. Juli 2025.
cite-note-66. ↑ DZI Spenden-Almanach 2010-11
cite-note-77. ↑ sternsinger.org (Memento vom 5. Januar 2009 im Internet Archive)
cite-note-88. ↑ Kinderpatenschaften verdrĂ€ngen traditionelle Hilfe. In: Zeit Online, 8. Dezember 2010
cite-note-99. ↑ Trag mit und werd jetzt Pate (Website der HoffnungstrĂ€ger Stiftung). Abgerufen am 9. Februar 2017.
cite-note-1010. ↑ Jetzt Patin/Pate werden! (Website von Plan International Deutschland e. V.). Abgerufen am 20. Februar 2017.
cite-note-1111. ↑ Ralf Lisch: Den Spendengeldern auf der Spur. In: test. Jahrgang 20, Nr. 12, 1985, S. 22–28.
cite-note-1212. ↑ „Beigeschmack einer kolonialen Einstellung.“ Kinder-Patenschaften in der Dritten Welt: Wohltat oder Unfug? In: Der Spiegel. Jahrgang 39, Nr. 48, 1985, S. 87–99. Abgerufen am 20. August 2020.
cite-note-1313. ↑ Merkblatt der ZEWO zu Patenschaften im Ausland (Memento vom 6. Januar 2007 im Internet Archive) (PDF)
cite-note-dzi-patenschaft-1414. DZI: Spendertips zu Patenschaften (Memento vom 18. September 2010 im Internet Archive) (PDF)
cite-note-1515. ↑ Stiftung Warentest: Spenden: Gib uns dein Geld! In: Finanztest 12/2004, S. 37–39.
cite-note-1616. ↑ presse.uni-erlangen.de (PDF; 366 kB)
cite-note-ebda-1717. ↑ Annette Scheunpflug (Uni Erlangen-NĂŒrnberg): Studie zur Werbung fĂŒr Kinderpatenschaften
cite-note-1818. ↑ vgl. Annette Scheunpflug (Uni Erlangen-NĂŒrnberg): Studie zur Werbung fĂŒr Kinderpatenschaften, S. 4
cite-note-1919. ↑ Sigrid Kroismayr: „Arme Hascherl“ oder Zukunft fĂŒr Kinder: Wer profitiert von einer Patenschaft? (PDF; 28 kB) Interview mit Angelika Hagen und Ernst Gehmacher, MĂ€rz 2006.
cite-note-2020. ↑ Menschen stĂ€rken Menschen. In: bmfsfj.de. 14. Februar 2025, abgerufen am 1. Juni 2025.
cite-note-2121. ↑ Erhalte ich bei ehrenamtlicher TĂ€tigkeit den gesetzlichen Mindestlohn? In: verdi.de. Abgerufen am 11. Januar 2020.
cite-note-2222. ↑ Aktivpaten gesucht. aktivpaten.de, abgerufen am 10. September 2016.
cite-note-landeshauptstadt-stuttgart-2323. ↑ Ich bin gerne Bildungspate, weil 
 Paten erzĂ€hlen. Landeshauptstadt Stuttgart, abgerufen am 10. September 2016.
cite-note-2424. ↑ KlassenPaten. Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Bayern, 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 29. Juni 2016; abgerufen am 10. September 2016.
cite-note-2525. ↑ Klassenpaten: Hilfe fĂŒr den schulischen Alltag. Deutscher Kinderschutzbund, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 15. September 2016; abgerufen am 10. September 2016.
cite-note-2626. ↑ Petra Kleinz: Kompetente Eltern, starke Kinder. FrĂŒhe Hilfen fördern Resilienz. In: Zeitschrift fĂŒr Kindschaftsrecht und Jugendhilfe (ZKJ). Nr. 1, 2023, S. 3–7 (skf-zentrale.de [PDF; abgerufen am 4. August 2024]).
cite-note-2727. ↑ Netzwerk Familienpaten Bayern: Information (2. Auflage). In: familienpaten-bayern.de. Netzwerk Familienpaten Bayern, 2014, abgerufen am 1. Januar 2021.
cite-note-2828. ↑ Eine psychische Erkrankung betrifft die gesamte Familie. In: wellcome-online.de. Abgerufen am 4. Februar 2024.
cite-note-2929. ↑ Patenschaften – Eine psychische Erkrankung betrifft die gesamte Familie. In: amsoc-patenschaften.de. Patenschaften fĂŒr Kinder psychisch erkrankter Eltern AMSOC e. V., abgerufen am 4. Februar 2024.
cite-note-3030. ↑ Patenschaft fĂŒr SpaziergĂ€nge nimmt Form an. In: waz.de. 22. August 2017, abgerufen am 27. Juni 2021.
cite-note-3131. ↑ Paten mit Herz. In: vereinsplatz-wnd.de. Abgerufen am 27. Juni 2021.
cite-note-3232. ↑ Patenschaften fĂŒr Senioren. In: nachbarschaftshilfe-taufkirchen.de. Abgerufen am 27. Juni 2021.
cite-note-3333. ↑ Menschen stĂ€rken Menschen. BMFSFJ, 24. MĂ€rz 2021, abgerufen am 6. November 2021.
cite-note-3434. ↑ Patenschaften. BMFSFJ, 24. MĂ€rz 2021, abgerufen am 6. November 2021.
cite-note-3535. ↑ Dokumentation: Lesen Sie hier den Koalitionsvertrag im Wortlaut. In: spiegel.de. 24. November 2021, abgerufen am 27. November 2021.